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Was bedeutet IDN?


Die Abkürzung IDN steht für Internationalized Domain Name und bezeichnet Domain-Namen mit länderspezifischen Sonderzeichen (z.B. Umlaute). Im Deutschen werden IDNs in der Regel als Umlaut-Domains bezeichnet.

Ursprünglich waren Umlaut-Domains nicht vorgesehen und wurden erst nachträglich durch die Einführung des Internetstandards Internationalizing Domain Names in Applications (IDNA) ermöglicht.


Wie funktionieren Umlaut-Domains?


Der Unicode-Domain-Name wird vom Client (z.B. Browser, Mailprogramm) in das weltweit einheitliche ASCII-Format umgewandelt. Mit dem so genannten Punycode-Verfahren werden die Unicode-Zeichen entfernt und durch eine entsprechenden ASCII-Zeichenfolge am Ende des Domain-Namens ersetzt. Zusätzlich wird das Präfix xn-- vorangestellt, um Verwechslungen mit ASCII-Domain-Namen zu vermeiden.


Welche Browser können Umlaut-Domains korrekt anzeigen?


Alle aktuellen Versionen der gängigen Browser können Umlaut-Domains nach dem Punycode-Standard korrekt anzeigen:

  • Firefox ab Version 0.8

  • Opera ab Version 7.11

  • Internet Explorer ab Version 7.0

  • Safari ab Version 1.2 (v125)


Welche Probleme können bei Umlaut-Domains auftreten?


Beim Empfang und Versand von E-Mails können Probleme auftreten, da noch nicht alle E-Mail-Programme die Umwandlung der Umlaut-Domains in das ASCII-Format unterstützen.

Beim Aufruf von Umlaut-Domains kann es ebenfalls zu Schwierigkeiten kommen, wenn beispielsweise bestimmte Zeichen auf der Tastatur nicht zur Verfügung stehen (z.B. deutsche Umlaute auf einer englischen Tastatur). Mit Hilfe des IDN Conversion Tools von Verisign können Sie Unicode in Punycode umwandeln und die betreffende Domain über den ASCII-Zeichensatz aufrufen.


Welche Umlaut-Domains sind verfügbar?


Technisch sind grundsätzlich sind alle Unicode-Zeichen möglich. Welche Domain-Namen tatsächlich angelegt werden können, ist von der gewählten Top Level Domain abhängig. Die jeweils zulässigen Zeichen regeln die zuständigen Vergabestellen.