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Den VPN Zugang konfigurieren



Das VPN erlaubt es Ihnen über eine gesicherte Verbindung auf Ihren Extranet Group Work Server und alle auf ihm laufenden Anwendungen zuzugreifen. Um darauf zugreifen zu können muss Ihr Account über die entsprechenden Zugangsrechte verfügen (Rubrik "VPN Zugang" in EGWM oder Rubrik "Verbindungen" in GOSA).


Windows 2000/XP


Unter Windows muss kein zusätzliches Programm installiert werden, PPTP wird dort nativ unterstützt. So gehen Sie vor um Ihren Zugang zu konfigurieren:

  • Im Startmenü klicken Sie auf Verbinden mit, dann auf Alle Verbindungen anzeigen



  • In der Rubrik "Netzwerkaufgaben" klicken Sie auf Neue Verbindung erstellen und dann auf Weiter

  • Auf der Seite "Typ der Netzwerkverbindung" wählen Sie Verbindung mit einem Unternehmensnetzwerk

  • Auf der Seite "Netzwerkverbindung" wählen Sie Verbindung zu einem privaten virtuellen Netzwerk

  • Auf der Seite "Name der Verbindung" geben Sie einen Namen Ihrer Wahl ein (z.B. "EGW")

  • Auf der Seite "Öffentliches Netzwerk" wählen Sie Keine initiale Verbindung erstellen

  • Auf der Seite "Auswahl des VPN Servers" geben Sie den Namen oder die IP-Adresse Ihres Extranet Group Work Servers an und beenden den Assistenten.

In der Rubrik Privates virtuelles Netzwerk (VPN) haben Sie nun eine neue Verbindung mit der Sie das VPN starten können.



Testen Sie diese Verbindung mit Ihrem Login und Passwort für Extranet Group Work (Ihr Account muss über Zugangsrechte zum VPN verfügen).


Lösungen bei häufigen Problemen


  • Wenn ich mich einlogge bekomme ich von Windows die Fehlermeldung "Fehler 619: Ein unbekannter Fehler ist aufgetreten":
    • Sie verwenden wahrscheinlich eine Version des Kernels die das von PPTP (GRE) verwendete VPN Protokoll nicht unterstützt. Verwenden Sie einen Kernel mit VPN Unterstützung (zum Beispiel: 2.6.18.1-vpn-std-ipv4-32).

Anmerkung: In der BETA Version von EGW müssen Sie den standardmässig auf der Festplatte installierten Kernel nutzen. Verwenden Sie keinen Netboot Kernel.


Linux


Unter Linux verwenden wir pptp-linux.

Achtung: Sie müssen einen Kernel mit MPPE (Microsoft Point-to-Point Encryption Method) haben um pptp unter Linux nutzen zu können. Sie können entweder Ihren Kernel neu kompilieren oder auf einen Kernel 2.6.15 oder neuer Upgraden, bei diesen ist die MPPE Unterstützung standardmässig dabei.

  • Installieren Sie das Paket pptp-linux, entweder über das Paketsystem Ihrer Distribution oder über die Seite von pptp-linux: http://pptpclient.sourceforge.net (es existieren vorkompilierte Pakete für die Mehrzahl der Distributionen). Sie können auch die Quellen downloaden und kompilieren wenn dies notwendig ist,

  • Editieren Sie die Datei /etc/ppp/chap-secrets:

# Secrets for authentication using CHAP
  1. client server secret IP addresses
<'login'> OVPN <'passwort'> *


  • Geben Sie dann folgenden Befehl (als root) in der Kommandozeile ein um das VPN zu starten:

/usr/lib/pppd noauth nobsdcomp nodeflate require-mppe-128 name <'login'> remotename OVPN pty "pptp die.ip.ihres.servers --nolaunchpppd"


  • Und diesen Befehl (als root) um es zu stoppen:

killall pptp


Für mehr Details können Sie auch direkt die Seite von pptp-linux besuchen: http://pptpclient.sourceforge.net/documentation.phtml


Mac OS X


Unter Mac OS X muss kein zusätzliches Programm installiert werden, PPTP wird nativ unterstützt. Hier die Vorgehensweise um Ihren Zugang zu konfigurieren:

  • Öffnen Sie Internetverbindung im Ordner Applications.
  • Klicken Sie auf das VPN Icon in der Werkzeugleiste.
  • Wählen Sie den Typ der Verbindung: VPN, PPTP.



  • Geben Sie in dem neuen Fenster die Parameter der verschiedenen Elemente wie folgt an:



    • Adresse des Servers : nsXXXXX.ovh.net
    • Accountname : Ihr Login
    • Passwort : Ihr Passwort

  • Setzen Sie ein Häkchen bei "VPN in der Menüleiste anzeigen" um immer über den Zustand des VPN informiert zu sein.
  • Klicken Sie dann auf "Verbinden" um das VPN zu testen.



  • Geben Sie der Konfiguration einen Namen (ovpn zum Beispiel) und speichern Sie die Angaben ab.