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Einige Befehle um Ihren Server über SSH per Bash-Shell zu verwalten:


Bash:

Bash ist das Programm das ausgeführt wird wenn Sie sich per SSH mit Ihrer Maschine verbinden. Sie können auch ein anderes Shell-Programm wie sh, ash... verwenden.

root@kazik root# cat /etc/passwd
root:x:0:0:root:/root:/bin/bash


Im Internet finden Sie viele Seiten zu diesem Thema: http://www.google.de/search?q=bash.

Einige Tips:

  • bash vervollständigt Ihre Eingabe wenn Sie Tab drücken.

Beispiel:

root@kazik root# ls -l a
tab
tab
a2ps-4.13-3.i386.rpm align.ps analog apaon
alaska.mp3 anaconda-ks.cfg apaoff apare
root@kazik root# ls -l a
root@kazik root# ls -l an
tab
root@kazik root# ls -l ana
tab
tab
anaconda-ks.cfg analog
root@kazik root# ls -l anal
tab
root@kazik root# ls -l analog


  • bash kann mit Aliasen arbeiten: Wenn Sie zum Beispiel häufig ls -l tippen, können Sie dafür ein Alias definieren und direkt dieses verwenden:

root@kazik root# alias ll="ls -l --color"


Wenn Sie jetzt ll eingeben wird automatisch ls -l --color ausgeführt. Wenn Sie diesen Befehl zu Ihrer .bashrc hinzufügen steht er Ihnen auch in Zukunft zur Verfügung:

root@kazik root# cat >> .bashrc
alias ll="ls -l --color"
ctrl-d
root@kazik root#



Das System überwachen:

Wenn Sie sich mit Ihrer Maschine verbinden sollten Sie es sich angewöhnen kurz zu überprüfen, was gerade auf Ihrem Server passiert. Wenn das Ergebnis das Sie sehen vom gewohnten abweicht sehen Sie sehr schnell daß es ein Problem gibt.

root@ns root# w
3:40am up 99 days, 9:08, 1 user, load average: 0.00, 0.00, 0.00
USER TTY FROM LOGIN@ IDLE JCPU PCPU WHAT
root pts/0 ping.ovh.net 3:40am 0.00s 0.13s 0.03s w


Der Befehl w erlaubt es, schnell die Uptime, die Last des Servers und die Anzahl der verbundenen Benutzer anzuzeigen. In diesem Beispiel ist es 3 Uhr 40 Morgens, die Maschine hat eine Uptime von 99 Tagen, es ist nur ein Benutzer verbunden und die Last beträgt 0.00. Kurz gesagt, alles ist in Ordnung.

Last bedeutet: wie viele Prozesse verwenden gleichzeitig die CPU? Sie sehen den Mittelwert für 1, 5 und 15 Minuten. Als Richtwert sollte die Last auf einem Server mit einer CPU 1 nicht überschreiten. Es hängt aber auch davon ab, was alles auf dem Server läuft.

root@ns root# free
total used free shared buffers cached
Mem: 254696 249608 5088 0 95688 83616
-/+ buffers/cache: 70304 184392
Swap: 522104 3808 518296


Free zeigt die Verwendung des RAM an. Man sieht daß 256 MB RAM vorhanden sind, und dieses wird fast zu 100% genutzt. Dies ist normal auch wenn nichts auf dem Server passiert, Linux verwendet das gesamte RAM um verschiedene Informationen abzulegen um die Ausführung von Prozessen zu beschleunigen. Das RAM wird deshalb immer zu 100% verwendet. Wenn nun ein Prozess RAM benötigt löscht Linux diese Informationen und erlaubt es dem Prozess, das nötige RAM anzufordern. Ausserdem sieht man daß real lediglich 70 MB von Prozessen verwendet werden und der Rest, das heißt 184 MB, nur von Linux.

Der swap Speicher (das "RAM" auf der Festplatte) beträgt 512 MB; dieser wird verwendet wenn (wirklich absolut...) kein RAM mehr verfügbar ist. Dazu muss man wissen daß swap sehr viel langsamer als RAM ist, wenn also Ihre Maschine viel swap verwendet ist das nicht gut. Sie überlasten dadurch Ihre Festplatte und diese geht schneller kaputt. Ausserdem ist die Ausführung viel langsamer als gewöhnlich, Ihr Server wird also insgesamt ausgebremst. Und da dauernd neue Requests nachkommen muss immer mehr abgearbeitet werden, und irgendwann stürzt der Server ab. Dies ist ein klassisches Problem das fast jeder Anfänger einmal hat. Die Lösung ist dann ein Hard Reboot des Servers, wie hier erklärt: Wie kann ich meinen dedizierten Server neu starten?

Was läuft auf meinem Server?

root@ns root# ps auxw
USER PID %CPU %MEM VSZ RSS TTY STAT START TIME COMMAND
root 2 0.0 0.0 0 0 ? SW Jun26 0:00 keventd
root 3 0.0 0.0 0 0 ? SWN Jun26 0:35 ksoftirqd_CPU0
root 4 0.0 0.0 0 0 ? SW Jun26 0:33 kswapd
root 5 0.0 0.0 0 0 ? SW Jun26 0:00 bdflush
root 6 0.0 0.0 0 0 ? SW Jun26 0:28 kupdated
root 7 0.0 0.0 0 0 ? SW< Jun26 0:00 mdrecoveryd
root 8 0.0 0.0 0 0 ? SW Jun26 5:50 kjournald
root 113 0.0 0.0 0 0 ? SW Jun26 28:29 kjournald
root 354 0.0 0.0 0 0 ? SW Jun26 0:00 eth0
root 453 0.0 0.1 1444 480 ? S Jun26 0:03 syslogd -m 0
root 458 0.0 0.1 1372 324 ? S Jun26 0:00 klogd -2
root 640 0.0 0.1 3612 408 ? S Jun26 0:00 /usr/lib/courier-imap/libexec/authlib/authdaemond.ldap start
root 644 0.0 0.1 3612 408 ? S Jun26 0:00 /usr/lib/courier-imap/libexec/authlib/authdaemond.ldap start
root 645 0.0 0.1 3612 408 ? S Jun26 0:00 /usr/lib/courier-imap/libexec/authlib/authdaemond.ldap start
root 650 0.0 0.1 3612 408 ? S Jun26 0:00 /usr/lib/courier-imap/libexec/authlib/authdaemond.ldap start
root 651 0.0 0.1 3612 408 ? S Jun26 0:00 /usr/lib/courier-imap/libexec/authlib/authdaemond.ldap start
root 652 0.0 0.1 3612 408 ? S Jun26 0:00 /usr/lib/courier-imap/libexec/authlib/authdaemond.ldap start
root 654 0.0 0.1 1600 432 ? S Jun26 0:00 /usr/lib/courier-imap/libexec/couriertcpd -address=0 -stderrlogger=/usr/lib/courier-imap/libexec/l
root 660 0.0 0.1 1360 392 ? S Jun26 0:00 /usr/lib/courier-imap/libexec/logger imapd
root 678 0.0 0.2 1568 544 ? S Jun26 0:03 crond
daemon 717 0.0 0.1 1416 480 ? S Jun26 0:00 /usr/sbin/atd
root 743 0.0 0.5 1424 1424 ? SL Jun26 0:13 watchdog
root 749 0.0 0.0 1348 16 ? S Jun26 0:10 /usr/local/clockspeed/bin/clockspeed
root 779 0.0 0.0 1356 4 tty1 S Jun26 0:00 /sbin/mingetty tty1
root 780 0.0 0.0 1356 4 tty2 S Jun26 0:00 /sbin/mingetty tty2
root 781 0.0 0.0 1356 4 tty3 S Jun26 0:00 /sbin/mingetty tty3
root 782 0.0 0.0 1356 4 tty4 S Jun26 0:00 /sbin/mingetty tty4
root 785 0.0 0.0 1356 4 tty5 S Jun26 0:00 /sbin/mingetty tty5
root 786 0.0 0.0 1356 4 tty6 S Jun26 0:00 /sbin/mingetty tty6
root 788 0.0 0.0 1368 4 ttyS0 S Jun26 0:00 /sbin/agetty ttyS0 9600
root 515 0.0 0.3 2148 776 ? S Jun26 0:00 xinetd -stayalive -reuse -pidfile /var/run/xinetd.pid
root 29469 0.0 0.3 2208 912 ? S< Jun27 0:08 /usr/local/etc/ncftpd/ncftpd -q /usr/local/etc/ncftpd/general.cf /usr/local/etc/ncftpd/domain.cf
root 29470 0.0 0.2 2008 704 ? SN Jun27 0:00 /usr/local/etc/ncftpd/ncftpd -q /usr/local/etc/ncftpd/general.cf /usr/local/etc/ncftpd/domain.cf
named 4681 0.0 0.9 11984 2448 ? S Jun27 0:00 named -u named
named 4683 0.0 0.9 11984 2448 ? S Jun27 0:08 named -u named
named 4684 0.0 0.9 11984 2448 ? S Jun27 6:52 named -u named
named 4685 0.0 0.9 11984 2448 ? S Jun27 0:03 named -u named
named 4686 0.0 0.9 11984 2448 ? S Jun27 1:11 named -u named
root 17592 0.0 0.6 4856 1600 ? S Aug31 0:06 /usr/bin/perl /usr/libexec/webmin/miniserv.pl /etc/webmin/miniserv.conf
root 7798 0.0 1.5 8500 3844 ? S Sep16 0:01 /usr/local/apache/bin/httpd
root 8849 0.0 0.4 2260 1036 ? S Sep16 0:00 /bin/sh /usr/bin/safe_mysqld --datadir=/var/lib/mysql --pid-file=/var/lib/mysql/ns.witbebenchmark6
mysql 8868 0.0 0.4 10584 1040 ? S Sep16 0:00 /usr/sbin/mysqld --basedir=/ --datadir=/var/lib/mysql --user=mysql --pid-file=/var/lib/mysql/ns.wi
mysql 8870 0.0 0.4 10584 1040 ? S Sep16 0:00 /usr/sbin/mysqld --basedir=/ --datadir=/var/lib/mysql --user=mysql --pid-file=/var/lib/mysql/ns.wi
mysql 8871 0.0 0.4 10584 1040 ? S Sep16 0:00 /usr/sbin/mysqld --basedir=/ --datadir=/var/lib/mysql --user=mysql --pid-file=/var/lib/mysql/ns.wi
root 20539 0.0 0.5 2980 1356 ? S Sep28 0:00 /usr/sbin/sshd
nobody 28146 0.0 1.6 8772 4084 ? S Oct03 0:00 /usr/local/apache/bin/httpd
nobody 28210 0.0 1.6 8772 4084 ? S Oct03 0:00 /usr/local/apache/bin/httpd
nobody 28340 0.0 1.6 8772 4084 ? S Oct03 0:00 /usr/local/apache/bin/httpd
nobody 28600 0.0 1.6 8772 4084 ? S Oct03 0:00 /usr/local/apache/bin/httpd
nobody 28756 0.0 1.6 8772 4084 ? S Oct03 0:00 /usr/local/apache/bin/httpd
nobody 28992 0.0 1.6 8772 4084 ? S Oct03 0:00 /usr/local/apache/bin/httpd
nobody 28994 0.0 1.6 8772 4084 ? S Oct03 0:00 /usr/local/apache/bin/httpd
nobody 29123 0.0 1.6 8704 4076 ? S Oct03 0:00 /usr/local/apache/bin/httpd
nobody 29384 0.0 1.6 8772 4084 ? S Oct03 0:00 /usr/local/apache/bin/httpd
nobody 29908 0.0 1.5 8704 4048 ? S 01:58 0:00 /usr/local/apache/bin/httpd
nobody 30037 0.0 1.6 8704 4076 ? S 02:28 0:00 /usr/local/apache/bin/httpd
root 30108 0.0 0.3 2208 948 ? S< 02:44 0:00 /usr/local/etc/ncftpd/ncftpd -q /usr/local/etc/ncftpd/general.cf /usr/local/etc/ncftpd/domain.cf
nobody 30300 0.0 1.5 8704 4048 ? S 03:28 0:00 /usr/local/apache/bin/httpd
root 30355 0.0 0.8 3792 2048 ? S 03:40 0:00 sshd: root@pts/0
root 30358 0.0 0.5 2452 1292 pts/0 S 03:40 0:00 -bash
root 30421 0.0 0.2 2652 764 pts/0 R 03:44 0:00 ps auxw


Man sieht daß die Ausgabe von ps auxw in mehreren Spalten erfolgt:

Die erste Spalte zeigt den User oder Benutzer der den Server betreibt.
Die zweite Spalte ist die pid des Prozesses.
Die dritte Spalte zeigt die CPU-Verwendung des Prozesses.
Die vierte Spalte zeigt die RAM-Verwendung des Prozesses.
Die fünfte Spalte zeigt die kumulierte Ausführungszeit an (bezogen auf eine 100%ige Auslastung der CPU).
Die letzte Spalte ist der Name des Prozesses. Wenn Sie ps auxwwww eingeben erhalten Sie den vollständigen Befehl.

root 1 0.0 0.1 1376 452 ? S Jun26 0:14 init [3]


init verwaltet den Betrieb der gesamten Maschine. Dies ist der Prozess der als erstes ausgeführt wird. Er erlaubt die Verwaltung von 6 Runleveln über die /etc/inittab. Die Level die uns interessieren sind:

0 - Halt oder Stop des Servers
1 - Single oder Reparaturmodus (kein Netzwerk)
3 - Normale Funktion
6 - Reboot des Servers

Normalerweise befindet sich ihre Maschine im Runlevel 3.

Es wird stark davon abgeraten, mit diesen Einstellungen zu experimentieren. Wenn Sie sie ändern besteht die Gefahr daß ihre Maschine nicht mehr korrekt bootet. Das Netzwerk funktioniert nur mit Runlevel 3.

Die Startdateien für die verschiedenene Runlevel befinden sich in /etc/rc.d/, für Runlevel 3 also in /etc/rc.d/rc3.d/. Sie können dort sehen was gestartet (beginnt mit einem S) und was gekillt wird (beginnt mit einem K).

root@ns root# cd /etc/rc.d/rc3.d/
root@ns rc3.d# ls -l
total 0
lrwxrwxrwx 1 root root 20 mai 15 14:22 K15postgresql -> ../init.d/postgresql
lrwxrwxrwx 1 root root 18 mai 15 14:23 K45arpwatch -> ../init.d/arpwatch
lrwxrwxrwx 1 root root 15 mai 15 14:22 K45named -> ../init.d/named
lrwxrwxrwx 1 root root 16 mai 15 14:22 K65identd -> ../init.d/identd
lrwxrwxrwx 1 root root 14 mai 15 12:32 K74nscd -> ../init.d/nscd
lrwxrwxrwx 1 root root 14 mai 15 14:22 K74ntpd -> ../init.d/ntpd
lrwxrwxrwx 1 root root 17 mai 15 14:21 S10network -> ../init.d/network
lrwxrwxrwx 1 root root 14 mai 15 14:22 S11sshd -> ../init.d/sshd
lrwxrwxrwx 1 root root 16 mai 15 14:20 S12syslog -> ../init.d/syslog
lrwxrwxrwx 1 root root 22 mai 15 12:54 S13named -> /etc/rc.d/init.d/named
lrwxrwxrwx 1 root root 18 mai 15 14:20 S17keytable -> ../init.d/keytable
lrwxrwxrwx 1 root root 16 mai 15 14:21 S20random -> ../init.d/random
lrwxrwxrwx 1 root root 16 mai 15 14:22 S56xinetd -> ../init.d/xinetd
lrwxrwxrwx 1 root root 22 mai 15 12:45 S80qmail -> /etc/rc.d/init.d/qmail
lrwxrwxrwx 1 root root 22 mai 15 12:43 S85httpd -> /etc/rc.d/init.d/httpd
lrwxrwxrwx 1 root root 22 mai 15 12:54 S85imapd -> /etc/rc.d/init.d/imapd
lrwxrwxrwx 1 root root 15 mai 15 14:22 S90crond -> ../init.d/crond
lrwxrwxrwx 1 root root 15 mai 15 12:33 S90mysql -> ../init.d/mysql
lrwxrwxrwx 1 root root 13 mai 15 14:20 S95atd -> ../init.d/atd
lrwxrwxrwx 1 root root 25 mai 15 12:33 S95watchdog -> /etc/rc.d/init.d/watchdog
lrwxrwxrwx 1 root root 11 mai 15 14:21 S99local -> ../rc.local
lrwxrwxrwx 1 root root 18 aoû 31 19:26 S99webmin -> /etc/init.d/webmin


Man findet also in der Reihenfolge: Start des Netzwerks (network), sshd, syslog, named, xinetd, qmail, httpd, imapd, mysql und webmin.
Die anderen Starts gehören zur Administration (crond, atd, local, etc).

root 4 0.0 0.0 0 0 ? SW Jun26 0:33 kswapd


Der Prozess der den swap verwaltet. Wenn dieser zu viel CPU-Leistung benötigt bedeutet es daß Ihre Maschine viel (zu viel?) swapt.

root 8 0.0 0.0 0 0 ? SW Jun26 5:51 kjournald
root 113 0.0 0.0 0 0 ? SW Jun26 28:29 kjournald


Dies sind die Prozesse die das Journaling der Partitionen Ihrer Festplatten verwalten.

root@ns root# df
Filesystem 1k-blocks Used Available Use% Mounted on
/dev/hda1 2016016 794996 1118608 42% /
/dev/hda2 37033060 848540 34303312 3% /home
none 127348 0 127348 0% /dev/shm


Man sieht daß Sie die Partitionen / und /home auf einer IDE Festplatte (hd) haben, die als primäre Platte gemountet ist (hda). /dev/shm ist das RAM das als Festplatte verwendet werden kann (das gegenteil von swap).

root@ns root# mount
/dev/hda1 on / type ext3 (rw)
none on /proc type proc (rw)
none on /dev/pts type devpts (rw,gid=5,mode=620)
/dev/hda2 on /home type ext3 (rw,usrquota)
none on /dev/shm type tmpfs (rw)


Die Partition /dev/hda1 ist als ext3 im Modus rw (read and write) gemountet. ext3 ist die journaling Version von ext2, ein unter Linux sehr weit verbreitetes Partitionssystem. Journaling bedutet daß das Betriebssystem eine Liste mit Informationen zu noch austehenden Aufgaben erstellt und auf dem neuesten Stand hält. Im Fall eines harten Reboots muss das System dann nicht die komplette Festplatte nach Fehlern absuchen, sondern lediglich das Journal prüfen.

Ein Beispiel von df mit einer SCSI Festplatte:

  • In einem SCSI Software RAID-5 mit einer Adaptec Karte:

root@ftp root# df
Filesystem 1k-blocks Used Available Use% Mounted on
/dev/hda1 2016016 890216 1023388 47% /
/dev/hda2 12484192 381124 11468904 4% /home
none 257804 0 257804 0% /dev/shm
/dev/md0 141113720 46991780 86953764 36% /ftp
root@ftp root# cat /proc/mdstat
Personalities : linear raid0 raid1 raid5
read_ahead 1024 sectors
md0 : active raid5 sde14 sdd13 sdc11 sdb10 sda12
143363584 blocks level 5, 64k chunk, algorithm 0 5/5 UUUUU
unused devices:


  • In einem SCSI Hardware RAID-1 mit einer Mylex Karte:

root@sql root# df
Filesystem 1k-blocks Used Available Use% Mounted on
/dev/rd/c0d0p1 2015808 1395020 518392 73% /
/dev/rd/c0d0p2 15364496 814668 13769336 6% /home
root@sql root# cat /proc/rd/c0/current_status
DAC960 RAID Driver Version 2.4.11 of 11 October 2001
Copyright 1998-2001 by Leonard N. Zubkoff
Configuring Mylex DAC960PRL PCI RAID Controller
Firmware Version: 4.08-0-37, Channels: 1, Memory Size: 4MB
PCI Bus: 1, Device: 10, Function: 1, I/O Address: Unassigned
PCI Address: 0xF6AFE000 mapped at 0xE0800000, IRQ Channel: 6
Controller Queue Depth: 124, Maximum Blocks per Command: 128
Driver Queue Depth: 123, Scatter/Gather Limit: 33 of 33 Segments
Stripe Size: 64KB, Segment Size: 8KB, BIOS Geometry: 128/32
Physical Devices:
0:0 Vendor: IBM Model: DNES-318350W Revision: SA30
Serial Number: AKFJ0356
Disk Status: Online, 35840000 blocks
0:4 Vendor: IBM Model: DNES-318350W Revision: SA30
Serial Number: AKFJ5804
Disk Status: Online, 35840000 blocks
Logical Drives:
/dev/rd/c0d0: RAID-1, Online, 35831808 blocks, Write Thru
No Rebuild or Consistency Check in Progress


  • Unter NFS (Network File System):

root@xxx /root# df
Filesystem 1k-blocks Used Available Use% Mounted on
/dev/hda1 2016016 1001556 912048 52% /
/dev/hda5 17496684 11502724 5105168 69% /var/log
xx.xx.xx.xx:/parti
184320000 175846984 8473016 95% /home

root 453 0.0 0.1 1444 480 ? S Jun26 0:03 syslogd -m 0
root 458 0.0 0.1 1372 324 ? S Jun26 0:00 klogd -2


Es sind die Prozesse von syslog die sich darum kümmern, alle Nachrichten die das System versendet zu speichern. Normalerweise ist der Speicherort dafür /var/log.

root@ns log# tail -f /var/log/messages
Oct 2 04:02:00 ns syslogd 1.4.1: restart.
Oct 2 04:02:00 ns syslogd 1.4.1: restart.
Oct 3 04:02:00 ns syslogd 1.4.1: restart.
Oct 3 04:02:00 ns syslogd 1.4.1: restart.
Oct 3 09:30:23 ns telnetd25601: ttloop: peer died: EOF
Oct 3 09:30:23 ns telnetd25602: ttloop: peer died: EOF
Oct 4 03:40:20 ns sshd30355: Accepted keyboard-interactive/pam for root from 213.186.33.13 port 44298 ssh2
Oct 4 03:40:20 ns sshd(pam_unix)30358: session opened for user root by root(uid=0)
Oct 4 04:02:00 ns syslogd 1.4.1: restart.
Oct 4 04:02:00 ns syslogd 1.4.1: restart.


In /var/log/messages finden Sie die Nachrichten die die wichtigsten Prozesse wie telnet, sshd, named... senden. Mit dem Befehl tail-f können Sie eine Datei lesen und die neuesten Änderungen anschauen.


Wer hört auf was?

Ausserdem kann man alle Prozesse ansehen, die die Server verwalten: apache, qmail, sshd, named die man sich mit netstat -tanpu anzeigen lassen kann.

root@ns root# netstat -tanpu
Connexions Internet actives (serveurs et établies)
Proto Recv-Q Send-Q Adresse locale Adresse distante Etat PID/Program name
tcp 0 0 0.0.0.0:3306 0.0.0.0:* LISTEN 8868/mysqld
tcp 0 0 0.0.0.0:143 0.0.0.0:* LISTEN 654/couriertcpd
tcp 0 0 0.0.0.0:80 0.0.0.0:* LISTEN 7798/httpd
tcp 0 0 0.0.0.0:10000 0.0.0.0:* LISTEN 17592/perl
tcp 0 0 213.186.36.76:53 0.0.0.0:* LISTEN 4681/named
tcp 0 0 127.0.0.1:53 0.0.0.0:* LISTEN 4681/named
tcp 0 0 0.0.0.0:21 0.0.0.0:* LISTEN 29469/ncftpd
tcp 0 0 0.0.0.0:22 0.0.0.0:* LISTEN 20539/sshd
tcp 0 0 0.0.0.0:23 0.0.0.0:* LISTEN 515/xinetd
tcp 0 0 127.0.0.1:953 0.0.0.0:* LISTEN 4681/named
tcp 0 0 213.186.36.76:33206 65.57.234.3:6667 ESTABLISHED -
tcp 0 0 213.186.36.76:22 213.186.33.13:44298 ESTABLISHED 30355/0
tcp 0 0 213.186.36.76:80 81.88.96.9:39804 TIME_WAIT -
udp 0 0 0.0.0.0:10000 0.0.0.0:* 17592/perl
udp 0 0 0.0.0.0:32804 0.0.0.0:* 4681/named
udp 0 0 213.186.36.76:53 0.0.0.0:* 4681/named
udp 0 0 127.0.0.1:53 0.0.0.0:* 4681/named
udp 0 0 0.0.0.0:56125 0.0.0.0:* -


Man sieht zum Beispiel daß ein Prozess namens httpd mit der pid 7798 auf dem Port 0.0.0.0:80 lauscht. Wir überprüfen dies:

root@ns root# ps auxw | grep 7798
root 7798 0.0 1.5 8500 3844 ? S Sep16 0:01 /usr/local/apache/bin/httpd


Port 80 ist für Web. Funktioniert er auch?

root@ns root# telnet localhost 80
Trying 127.0.0.1...
Connected to localhost.
HEAD / HTTP/1.0

HTTP/1.1 200 OK
Date: Sat, 04 Oct 2003 02:29:15 GMT
Server: Apache/1.3.28 (Unix) mod_gzip/1.3.19.1a PHP/4.3.3 mod_ssl/2.8.15 OpenSSL/0.9.6i
Content-Location: index.html.en
Vary: negotiate,accept-language,accept-charset
TCN: choice
Last-Modified: Thu, 15 May 2003 10:34:33 GMT
ETag: "18446-a71-3ec36d39;3ec37100"
Accept-Ranges: bytes
Content-Length: 2673
Connection: close
Content-Type: text/html
Content-Language: en
Expires: Sat, 04 Oct 2003 02:29:15 GMT

Connection closed by foreign host.


Dann werden wir ihn jetzt killen:

root@ns root# kill 7798
root@ns root# ps auxw | grep 7798
root@ns root# ps auxw | grep httpd


und, läuft er auch wirklich nicht mehr?

root@ns root# telnet localhost 80
Trying 127.0.0.1...
telnet: connect to address 127.0.0.1: Connection refused


er ist wirklich gekillt. Nun starten wir ihn wieder:

root@ns root# /etc/rc.d/init.d/httpd start
Démarrage de httpd: OK


und überprüfen einige Angaben:

root@ns root# ps auxw | grep httpd | grep root
root 30899 0.4 1.4 8472 3820 ? S 04:31 0:00 /usr/local/apache/bin/httpd
rroot@ns root]# netstat -tanpu | grep ":80"
tcp 0 0 0.0.0.0:80 0.0.0.0:* LISTEN 30899/httpd
root@ns root# telnet localhost 80
Trying 127.0.0.1...
Connected to localhost.
HEAD / HTTP/1.0

HTTP/1.1 200 OK
Date: Sat, 04 Oct 2003 02:32:18 GMT
Server: Apache/1.3.28 (Unix) mod_gzip/1.3.19.1a PHP/4.3.3 mod_ssl/2.8.15 OpenSSL/0.9.6i
Content-Location: index.html.en
Vary: negotiate,accept-language,accept-charset
TCN: choice
Last-Modified: Thu, 15 May 2003 10:34:33 GMT
ETag: "18446-a71-3ec36d39;3ec37100"
Accept-Ranges: bytes
Content-Length: 2673
Connection: close
Content-Type: text/html
Content-Language: en
Expires: Sat, 04 Oct 2003 02:32:18 GMT

Connection closed by foreign host.


Der Prozess läuft wieder..


Administration in Echtzeit:

Wenn Sie ps auxw permanent haben wollen, dann verwenden Sie den Befehl top.

root@ns root# top
4:34am up 99 days, 10:03, 1 user, load average: 0,03, 0,07, 0,02
65 processes: 64 sleeping, 1 running, 0 zombie, 0 stopped
CPU states: 0,1% user, 0,5% system, 0,0% nice, 99,2% idle
Mem: 254696K av, 245660K used, 9036K free, 0K shrd, 95316K buff
Swap: 522104K av, 3808K used, 518296K free 79948K cached

PID USER PRI NI SIZE RSS SHARE STAT %CPU %MEM TIME COMMAND
30937 root 17 0 1048 1048 824 R 0,5 0,4 0:00 top
30355 root 12 0 2064 2064 1692 S 0,1 0,8 0:00 sshd
1 root 8 0 484 452 424 S 0,0 0,1 0:14 init
2 root 9 0 0 0 0 SW 0,0 0,0 0:00 keventd
3 root 19 19 0 0 0 SWN 0,0 0,0 0:35 ksoftirqd_CPU0


Drücken Sie Shift+m um nach RAM-Verwendung zu sortieren. Wenn Ihre Maschine abstürzt weil sie zu viel swapt, führen Sie top aus und warten Sie auf den Absturz. Sie haben dann den letzten top auf Ihrem Bildschirm und wissen welcher Prozess zum Absturz führt.
So, nun wissen Sie wie man anzeigen kann was auf dem Server passiert und wie man Prozesse anzeigt, killt und neu startet. Es kann losgehen...