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Die VMWare Distribution


Beschreibung


Die auf CentOS 5.4 32 bit basierende VMWare Distribution erlaubt es Ihnen, die Technologie des VMWare Servers zu verwenden, ohne dass Sie das System und den Linux Kernel selbst installieren und konfigurieren müssen.
Auf einem Server mit VMX/SVM Unterstützung haben Sie auch die Möglichkeit, Ihre virtuellen Server (oder "VMs", virtuelle Maschinen) als 64 bit Version zu erstellen.


Verbindung


VMware Server Console


Um virtuelle Maschinen zu verwalten müssen Sie sich mit einem spezialisierten Programm verbinden, der "VMware Server Console". Sie können diese auf der Webseite von VMWare herunterladen oder indem Sie sich nach der Installation mit dem Webinterface Ihres Servers verbinden. Dieses Interface erlaubt Ihnen den Zugriff auf alle Funktionen die VMWare bietet:

  • Erstellung von VMs
  • Verwaltung von Start/Stop/Standby
  • Sicherungen per Snapshot
  • Zugriff auf die VMs per virtueller Konsole: Sie können über eine gesicherte SSL Verbindung remote auf Ihre virtuellen Server zugreifen (ab der Bootsequenz), genau so als wären Sie direkt mit Monitor/Tastatur/Maus damit verbunden. Wenn Ihre Maus für den virtuellen Server aktiviert ist, dann können Sie sie über die Tastenkombination CTRL+ALT wieder freigeben.

Webinterface


Das Webinterface ist verfügbar unter https://:8333/
Seine Funktion ist auf die Verwaltung bereits existierender virtueller Server beschränkt. Sie können damit weder neue VMs erstellen noch sich im Konsolenmodus damit verbinden.


Lizenz


Das Programm VMWare Server und die Konsole sind kostenlos, es ist jedoch notwendig eine Lizenz dafür bei VMWare anzufordern: Eine Lizenznummer anfordern
Sie werden die angeforderte Lizenz per E-Mail erhalten. Um diese zu aktivieren geben Sie sie im Feld "Serial Number" unter "Help" => "Enter Serial Number" ein.


Erstellung und Konfiguration virtueller Server


  • Starten Sie VMware Server Console und verbinden Sie sich mit Ihrem Server mit dem Benutzer root und dessen Passwort.

Klicken Sie auf 'Create a new virtual machine' um den Assistenten zu starten.

  • Auf der zweiten Seite wählen Sie "Custom Virtual Machine Configuration"

Wählen Sie das Betriebssystem, das Sie auf diesem virtuellen Server installieren möchten.

  • Auf der folgenden Seite wählen Sie einen Namen für diese Maschine.
  • Wählen Sie anschliessend die Anzahl an Prozessoren die der virtuelle Server verwenden soll. VMWare Server kann 1 oder 2 virtuelle Prozessoren zur Verfügung stellen.
  • Wenn Sie auf der folgenden Seite "Make this virtual machine private" auswählen, dann ist diese nur für Ihren zugeordneten Shell-Benutzer im Verwaltungsinterface sichtbar. Ansonsten ist sie für alle Benutzer erreichbar.
  • Konfigurieren Sie anschliessend den für die virtuelle Maschine verfügbaren Speicher; dieser Wert hängt von der geplanten Nutzung des Servers ab.

Bei der Konfiguration des Netzwerks wählen Sie "Use bridged networking".

Wie konfiguriere ich die Hosts für Virtualisierungsdistributionen, die Bridging erlauben?

  • Auf den nächsten Seiten haben Sie die Möglichkeit die Festplatte zu konfigurieren. Ausser der Grösse (in GB) ist es im allgemeinen empfehlenswert, die Standardeinstellungen unverändert zu lassen.

Wenn Sie fertig sind haben Sie die Möglichkeit, alle Optionen einzusehen und zu ändern indem Sie auf Edit virtual machine settings klicken.

Bevor Sie einen virtuellen Server zum ersten Mal starten ist es notwendig eine Lizenznummer einzugeben, die Sie hier erhalten können.


Erstellen des virtuellen Netzwerkes


Ohne die vorherige Aktivierung einer virtuellen MAC-Adresse im Manager V3 erlaubt es die Netzwerkinfrastruktur von OVH aus Sicherheitsgründen nicht, "bridging" zu verwenden, das heisst virtuelle Netzwerkinterfaces direkt dem realen Netzwerkinterface hinzuzufügen, was der standardmässige Betriebsmodus von VMWare ist.

Bevor Sie Ihre VM starten, müssen Sie noch folgende Änderungen in der .vmx Datei vornehmen:
(Die VMX-Datei finden Sie in /home/vmware/VM-Name)

Entfernen Sie die folgenden Zeilen, falls vorhanden:
EthernetX.generatedAddress
EthernetX.addressType
EthernetX.generatedAddressOffset


Fügen Sie die 2 Zeilen mit Ihrer virtuellen MAC ein:

Ethernet0.addressType="static"
Ethernet0.address = "00:50:56:X:Y:Z"


Virtuelle MAC mit dem TYP: VMware erstellen: DedizierteVirtuelleMac

Konfiguration der Netzwerkeinstellungen


Für Debian- oder Ubuntu-Systeme, wird die Konfiguration in der Datei /etc/network/interfaces vorgenommen:
auto eth0
iface eth0 inet static
address
netmask 255.255.255.255
post-up /sbin/ip route add Server-HauptIP.254 dev eth0
post-up /sbin/ip route add default via Server-HauptIP.254

Für andere Betriebssysteme muss dieses Beispiel angepasst werden.

Für Windows ist die Vorgehensweise folgende:

  • Konfigurieren Sie Windows mit der Fail-Over IP und dem Gateway Server-HauptIP.254. Die netmask (255.255.255.255) wird nicht akzeptiert, geben Sie deshalb erst einmal temporär "255.255.255.0" ein
  • Ändern Sie die netmask mit dem Registryeditor um Probleme in derr Zukunft zu vermeiden:
    • Klicken Sie auf "Start" -> "Ausführen"
    • Geben Sie "regedit" ein und bestätigen Sie
    • Suchen Sie in HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\ den Schlüssel "SubnetMask" mit dem Wert "255.255.255.0" und ändern Sie diesen auf "255.255.255.255"


Nutzung der FTP Backup-Server


Die ftpback-Server erlauben nur Verbindungen von der Haupt-IP Ihres Servers, von failover-IPs ausgehende Logins werden abgelehnt. Falls Sie von Ihren VPS aus Backups erstellen möchten, können Sie mittels iptables die Absender-Adresse der IP-Pakete ändern:
iptables -t nat -A POSTROUTING --source DIE_FAILOVER_IP --match iprange --dst-range IP_DES_FTP_SERVERS -j SNAT --to ROOTSERVER_HAUPT_IP


Sie können diese Einstellung auch persisten machen, indem Sie eine post-up-Regel zu /etc/network/interfaces in den zu eth0 gehörenden Abschnitt einfügen.